Regierung: Syrer werden nicht aus Asylverfahren genommen

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Flüchtlinge vor einer Behörde in Berlin

Die Bundesregierung hat einen Bericht des „Spiegel“ über angebliche Pläne zurückgewiesen, wonach Flüchtlingen aus Syrien künftig Aufenthalt gewährt werden soll, ohne dass sie das Asylverfahren durchlaufen müssen. Derartige Pläne gebe es nicht, sagte eine Regierungssprecherin in Berlin. Auch ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, die Meldung treffe nicht zu.

Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ hatte zuvor berichtet, auf diese Weise solle das für Asylverfahren zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) entlastet werden. Es solle sich ganz auf die weniger aussichtsreichen Asylverfahren konzentrieren und diese schneller abarbeiten können.

Dem „Spiegel“-Bericht zufolge sollen syrische Flüchtlinge direkt für drei Jahre eine Aufenthaltserlaubnis erhalten können, ohne das reguläre Asylverfahren durchlaufen zu müssen. Syrer mit dem geplanten Aufenthaltsstatus dürften jedoch keine Verwandten aus ihrer Heimat nachholen, berichtete der „Spiegel“ weiter unter Berufung auf Koalitionskreise.

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