Papst Franziskus feiert in New York Messe

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Papst Franziskus im Madison Square Garden

Papst Franziskus hat zum Abschluss seines Besuchs in New York eine Messe vor tausenden Gläubigen gehalten. Rund 20.000 Menschen verfolgten im Madison Square Garden, wo ansonsten große Konzerte und Basketballspiele stattfinden, die Predigt des katholischen Kirchenoberhaupts. Viele Gläubige waren zu Tränen gerührt.

Der Papst lobte in seiner Predigt die Vielfalt in den Großstädten, mahnte aber zugleich an, die Ausgegrenzten nicht zu vergessen. Diese würden oft wie Bürger zweiter Klasse behandelt. Für Ausländer, Kinder ohne Schulbildung, Obdachlose oder alte Menschen sei das Leben in der Großstadt nicht immer einfach. Franziskus appellierte an die New Yorker, auf diese Menschen zuzugehen.

Der Papst war am Dienstag zu seinem ersten Besuch in den USA eingetroffen. Am Mittwoch traf er US-Präsident Barack Obama, am Donnerstag hielt der 78-Jährige als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche eine Rede vor dem US-Kongress.

In New York sprach Franziskus am Freitag vor der UN-Vollversammlung. Außerdem gedachte er am Ground Zero der fast 3000 Todesopfer der Anschläge vom 11. September 2001 und besuchte eine Schule im Problemviertel East Harlem. Vor der Messe am Freitagabend zeigte er sich bei einer Prozession im Central Park einer begeisterten Menge aus 80.000 Menschen. Am Samstag und Sonntag nimmt der Papst am Weltfamilientreffen in Philadelphia teil.

 

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