Arbeitsministerin braucht mehr Geld für Flüchtlinge

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Düsseldorf (AFP) – Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) muss laut einem Zeitungsbericht beim Finanzministerium für die Versorgung und Integration der Flüchtlinge zusätzlich rund drei Milliarden Euro für die Haushaltsjahre 2015 und 2016 beantragen. Dies berichtet die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ unter Berufung auf Regierungskreise. Das Arbeitsressort begleicht aus seinen Töpfen die meisten Ausgaben für die Flüchtlinge. Dazu zählen die Ausgaben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und die Hartz-IV-Ausgaben für Flüchtlinge, die eine Anerkennung, aber noch keinen Job haben.

Asylsuchende in Europa

Zudem finanziert das Arbeitsministerium einen Teil der Sprachkurse. Auch die Bundesagentur für Arbeit benötigt dem Bericht zufolge für die Vermittlung und Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zusätzliches Geld. Die Bundesregierung rechnet für das Gesamtjahr mit 800.000 Flüchtlingen.

yb/jvo

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